Reinhardsbrunnerstraße 41

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ZUM HAUSE DES GEPÄCKTRÄGERS HEYL.

Etwas zur Geschichte des heutigen Hauses Reinhardsbrunnerstraße 41.

Die Jahresangabe im östlichen Giebel des Hauses (1897), bezeichnet nicht das Baujahr, sondern das Jahr in welchem das Haus um eine Etage aufgestockt und mit Giebeln versehen wurde. Das Haus selbst ist einige Jahre älter.

Es wurde im Jahre 1874 vom Gepäckträger Carl Heyl auf einem ehemaligen Acker erbaut, welcher es auch später im Jahre 1897 umbauen lies. Damals trug das Haus noch die No. 25. Erst im Jahre 1894 bekam es die Hausnummer 41, welche es heute noch trägt. Als Carl Heyl im Jahre 1918 verstirbt hat er 44 Jahre in dem Hause gelebt. Nach seinem Tode geht das Haus noch 1918 in den Besitz des technischen Beamten Willi Eisenhardt. Als Willi Eisenhardt stirbt, geht das Haus 1925 in den Besitz des Musikers Paul Schröder, allerdings bleibt in dem Hause der Sohn Eisenhardt, mit Namen Paul, welcher Bürobeamter ist, leben. Noch 1943 gehört es dem Musiker Paul Schröder, welcher nun mit seiner Frau dort lebt. Als er nach dem Kriege stirbt, bleibt das Haus zwar im Besitze der Erben Schröder, allerdings sind diese dort nicht wohnhaft, sondern vermieten die Wohnungen. 1949 sind im Hause wohnhaft: Max Bolland, Tischler, Erdgeschoss Thekla Schaaf, Witwe, Erdgeschoss Heinz Kühr, Tischler, 1. Etage Elise Nothnagel, Witwe, 1. Etage deren Tochter Liselotte Nothnagel, Stenotypistin.


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